Veränderung, Stricken und Nähen

Hallo ihr Lieben!

Viel zu lang habe ich nicht gebloggt. Ich war zu sehr in andere Projekte vertieft. Heute möchte ich euch meine Projekte zeigen, aber vorher muss ich noch ein paar Dinge erzählen.

Ich habe mich verändert. Ich weiß nicht, wann es anfing, aber scheinbar sehe ich Dinge nun völlig anders als vor ein paar Monaten noch.

  1. Ich sehe kaum noch fern. Selbst GZSZ muss ich immer öfters in der Mediathek gucken. Teilweise habe ich eine ganze Woche kein GZSZ gesehen. Alles an einem Stück zu schauen und dabei zu stricken oder Wäsche zu machen, ist mittlerweile alltäglich geworden.
  2. Valentinstag…Früher war der Valentinstag ein ganz besonderer Tag für mich. Ich wollte unbedingt wissen, ob ich einen Brief von einem süßen Jungen bekomme oder nicht. Als ich zum ersten Mal in meinem Leben Valentinstag einen Freund hatte, war es ein romantischer Tag. Irgendetwas schönes haben wir stets gemacht. Tja…Jahre später war es noch immer so. Irgendwann meinte ich, ich wünsche mir einen Strauß mit Wollknäulen statt Blumen.Gesagt, getan…
    mein Bild, mein Mann, seine Arbeit 🙂
    mein Bild, Arbeit von meinem Mann

    Aber dieses Jahr? Mein Tag fing um 4:14 Uhr an. Ein lautstarkes Schreien riss mich aus dem Schlaf. Im Halbschlaf bezog ich das Bett um und legte mich zu meiner Großen ins Bett. Ein paar Stunden wollte ich noch schlafen. Dadurch verpasste ich meinen Mann, der eine halbe Stunde später schon aufstehen musste. Ich wollte irgendetwas schönes machen und dann? Dann dachte ich mir: Wieso sollte es nur an diesem einen Tag etwas geben? Wieso kettete ich mich all die Jahre an diesen Tag? Wir haben unsere Jahrestage, die wir feiern und ehren. Außerdem sagen wir uns an jedem 11. : „Alles Gute zum so und sovielten Monat.“ Ich finde, auch wenn ich sonst kitschig bin, reicht das. Also habe ich ganz bewusst darauf verzichtet, etwas zu machen. Stattdessen bekam ich einen Second-Hand-Blumenstrauß von meiner Mutter, die ihn von meinen Großeltern bekommen hatte. Hätte ich ihn nicht genommen, wäre er in der Tonne gelandet. Somit habe ich etwas Gutes getan. Romantik braucht keinen kommerziellen Tag…meiner Meinung nach.

  3. GNTM…Ich habe es geliebt. Immer sah ich GNTM seit der ersten Folge. Ein einziges Jahr habe ich darauf verzichtet, aber immerhin ein paar Folgen aus der Staffel dennoch gesehen. Mein Mann und ich haben sogar Futter-Partys gemacht, während wir uns ansahen, wie die Models in XXS-Klamotten über den Laufsteg wanderten. Und nun? Die erste Folge habe ich verpasst, weil ich abgelenkt war. Dann sah ich mir die zweite Folge für 5 Minuten an und schaltete ab! Es interessierte mich nicht.

Soo..und nun zeige ich euch, wie versprochen, meine Projekte der letztenTage,Wochen.

mein Chaos, mein Bild

Oben seht ihr meinen Nähbereich. Es ist eher ein Näh-Chaos, welches sich in meinem Schlafzimmer befindet. Dadurch, das ich auf meinem Bett sitzen muss, bin ich gezwungen stets alles wegzuräumen.

mein Bild, meine zerstörten Nadeln

Tja…Das Bild zeigt die Opfer meines kreativen Näh-Anfalls. Meine Tochter kam heulend zu mir. Ich soll ihr die Löcher in ihrem Nestchen reparieren. Häkeln war keine Option mehr. Das hätte zu lang gedauert. Also habe ich aus alten Klamotten kleine „Pflaster“ genäht. Sieht zumindest so aus. Im Eifer des Gefechts sind ganze 3 Nadeln gebrochen und dutzende Male ist mir der Faden gerissen. Am Ende musste ich noch lernen, wie man eine neue Spule aufspult. Aber…Es ist fertig geworden:

mein Bild, meine Arbeit, meine Hand,meine Idee

Vor lauter Euphorie, dass es endlich funktioniert, habe ich einen Zettel festgenäht. Ich erkläre es meiner Tochter so: Die Schnecke bist du und sie hat auch einen Zettel, wie du. 😉

mein Herz, meine Arbeit, meine Idee, mein Bild

Ein Loch kommt selten allein! Deswegen versorgte ich gleich 2 Stellen am Nestchen mit einem Flicken (Pflaster laut meiner Großen). Dafür habe ich einfach einen alten Pulli zerschnitten, der ausgeleiert war und niemandem mehr passte. Da mein Schätzchen Herzen liebt, musste es auch beim Flicken ein Herz sein. Sie ist vor Freude über ihr „neues“ Nestchen mir an den Hals gesprungen und wollte das Nestchen nicht mehr loslassen. Es kam mit in die Kita und wurde allen stolz gezeigt. Jeder, der uns entgegenkam, kennt nun ihr Nestchen.^^ 🙂 An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Schwester bedanken, ohne die dieses Nestchen nicht so toll geworden wäre. Sie gab mir Tipps, wie ich am besten nähen sollte…(laaangsam, vorsichtig und evtl. Nadel austauschen). Am Ende hat es geklappt. 🙂 Danke:) Auch für die ermutigenden Worte, die mich anstachelten es zu schaffen. 🙂

mein Herz, meine Arbeit, meine Idee, mein Bild

Zu guter Letzt möchte ich euch noch ein anderes Projekt zeigen, welches bei mir auf den Nadeln ist. :)…Meine Socken! Sie sind nicht perfekt, aber einzigartig und sooooooo warm. 🙂 Würde ich weniger an meinem „Buch“ schreiben, wären sie sicher schon fertig. Hmmpf…Ich stricke am liebsten, während ich fernseh, aber naja…Ich möchte kaum noch fernsehen.

Beim Zahnarzt kam ich zu schnell dran. Dort hatte ich extra mein Strickzeug mit, da ich meistens mindestens 20 Minuten warten muss…Grmpf..

Nebenbei: Hier seht ihr meine Art des Strickens. Ich stricke per Augenmaß. Mein Maßband verleg ich meistens oder vermess mich bei meinen Socken. Deswegen probier ich sie zwischendurch an. Um zu sehen, wann die neue Farbe dran ist, zieh ich beide an. Nach diesem Bild habe ich mit der neuen Farbe angefangen. Es sind wieder Restesocken. Die lilafarbene Wolle ist ziemlich dick, sodass ich die bunte Wolle doppelt verstricke.

meine Füße, meine Arbeit…mein Bild

Und mal etwas ganz anderes: Was ist das? Na? Mein Ring, nachdem ich mit meinen Mädels ausgiebig geknetet habe. Hätte nicht gedacht, dass sich gerade diese Markenknete derart um meinen Ring legt. Mir gefiel das Bild, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte. 🙂

mein Ring, meine Hand und mein Bild

Wenn ich es endlich schaffe, meine Socke fertig zu stellen, werde ich schleunigst mit meinem Projekt anfangen…Meine Kleine hat in weniger als 1 Woche Geburtstag und ich wollte ihr noch ein Kleid machen. Es wird wohl ein genähtes Kleid werden. Stricken wäre wohl zu knapp.^^

Mein Traum ist es, ihr ein Kleid zu nähen, stricken, häkeln und sticken. Vielleicht bekomm ich das tatsächlich hin. Mal sehen. 🙂

So und nun wünsche ich euch noch einen wolligen Freitagabend! 🙂

Liebe Grüße

Rini

 

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