Osterkleid, Gedanken, Bobbel

Guten Abend ihr Lieben,

Lange nichts mehr von mir gehört oder? Ich dachte immer wieder daran, zu bloggen. Immerhin hatte ich diesen Monat eigentlich sehr viel zu erzählen. Die Ereignisse überschlugen sich teilweise und meine Laune war bunt wie das Osterkleid meiner Tochter. Osterkleid?….Okay…Es wird wohl mehr ein Geburtstagskleid sein.

mein Strickchaos und Bild (Osterkleid-Wirrwarr)

Da ich so viel Wirbel um das Kleid machte, wurde meine kleine Schwester ziemlich gespannt auf das Outfit meiner Großen. Tja!…Es kam, wie so oft, anders als geplant.

Ich hatte plötzlich ganz neue Gedanken. Gedanken, die mich verwirrten, beflügelten, verängstigten, verunsicherten und bestärkten…schwächten. Kurzum: Ich wurde ein einziges UFO! Ein hässliches, vielleicht nie fertig-werdendes UFO. Wie konnte ich mit der Situation nur umgehen? Ich wusste es nicht. Ich wollte eigentlich nur einen Moment zum Nachdenken haben, aber es war ganz anders. Natürlich konnte ich mir keine Zeit nehmen. Das Leben muss weitergehen! Auch, wenn ich am liebsten mich nur um dieses eine Problem (mein Problem) kümmern wollte, musste dennoch das Essen pünktlich fertig sein, die Wäsche gewaschen werden, die Bauklötze gestapelt werden und an wichtige Termine gedacht werden etc. Ich hatte schlichtweg keine Zeit, um mich mit dem zu beschäftigen, was mir so unheimlich wichtig war.

mein Bild

Ja, meine beiden sind mir auch sehr sehr sehr wichtig, aber es ging indirekt auch um sie. Ich fragte mich immer wieder, was das Richtige wäre, aber bekam keine Antwort, da meine Gedanken nicht weiter gehen durften. Ich wurde, glücklicherweise, immer wieder unterbrochen. Nur, wenn meine beiden schliefen, waren sie wieder da. Gefühle, die ich lange nicht mehr kannte. Gefühle, die ich vermisste. Gefühle, die mich lähmten.

Wann ist der richtige Zeitpunkt? Selbst bei meinen Strickprojekten weiß ich nicht, wann es eigentlich richtig ist, anzufangen. Ich habe ein Projekt „Osterkleid“ genannt. Leider hat meine Tochter ein anderes Strickkleid anziehen müssen, weil es nicht fertig wurde. Früher habe ich extra nichts für Kinder gestrickt/gehäkelt, damit ich nicht diesen Zeitdruck bei meinem Projekt habe. Aber dann waren da plötzlich meine beiden. Sie haben es verdient, schöne selbstgewerkelte Kleidungsstücke zu tragen. Wann hätte ich anfangen müssen? Immerhin hatte ich bereits Anfang März begonnen. Dass sich im April ungeahnte Chancen für mich auftun würden, hätte ich nicht ahnen können.

 

mein Bild, Bobbel von Zaubermausis Wollstübchen

Eine andere Sache, die parallel dazu lief, war mein Gewinnspiel. Ich weiß nicht, ob meine Anforderungen zu hoch waren oder ob der Preis euch nicht ansprach. Aber leider hat sich keiner bei mir gemeldet. Dabei freute ich mich seit dem Anfang der Verlosungs-Frist auf eure Bilder. Als ich allerdings meine Emails öffnete und sah, dass mein Postfach leer war, wurde ich traurig. Ich dachte an die vielen Möglichkeiten, die nicht genutzt wurden. Ich dachte an den schönen Bobbel, der bislang noch immer ein trauriges, einsames Dasein bei mir fristet. Ich habe diesen Bobbel bekommen, um ihn zu verlosen. Ich möchte mich damit bei euch bedanken. Aber ich fand die Idee zu plump, einfach jemanden auszulosen. Ich wollte mit meiner Aktion, euch anregen. Ich wollte euch dazu animieren, vielleicht ein paar Ideen von meiner Seite umzusetzen oder selbst kreativ zu werden.

Nun denke ich darüber nach, was die beste Lösung wäre. Ich möchte den Bobbel nicht behalten, sondern euch geben. Hat jemand eine schöne Idee? Dann schreibt sie mir gerne. 🙂

Ich wünsche euch noch einen wolligen Samstagabend. 🙂

Liebe Grüße

Rini

 

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