Weihnachtsgeschichte mit fiesem Ende

Hallo ihr Lieben,

Um mich weiter mit mehr Bloggern zu vernetzen, mache ich aktuell bei einigen Projekten mit. Heute möchte ich euch von den Blog-Buddies berichten. Diese wurden von Carla ins Leben gerufen. Jeder Blogger musste sich eine Aufgabe überlegen und in einem Formular eintragen. Danach wurde es sehr spannend, da Carla die Blogger in Gruppen einteilte. Erst jetzt konnte ich sehen, welche Aufgaben ich ,neben meiner eigenen, bewältigen soll. Das ganze wird einen Monat gemacht. Ich bin in der Gruppe: Geschichte und Kunst.

Ehrlich gesagt, war ich ein wenig verwundert, dass ich nicht in einer Kreativ-Gruppe war. Aber diese Verwunderung legte sich schnell, als ich die weiteren Mitglieder meiner Gruppe kennen lernte. Meine erste Aufgabe stammt von Marco. Er schreibt Kurzgeschichten. Ob Gute-Nacht-Geschichten oder Krimis er kann alles bedienen und bietet sogar individuelle Kurzgeschichten an.

Was für eine Aufgabe könnte er mir bzw. uns Gruppenmitgliedern stellen? Ich darf eine blutige Weihnachtsgeschichte schreiben. Ich hoffe, sie gefällt euch. 🙂

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Das ist Julia (mein Bild)

 

Julia Möller hatte ein Problem: Weihnachten. Wie konnte diese Fest auch nur immer so verdammt plötzlich kommen? „Wie war das noch? Tante Erna möchte unbedingt einen Schal..Fritz braucht ein paar Socken und Marion? Marion muss unbedingt etwas tolles bekommen. Etwas einzigartiges…Marion hatte doch schließlich immer alles stehen und liegen gelassen, wenn ich sie brauchte.

Puh…wie soll ich das denn noch schaffen bis Weihnachten? Immerhin sind es nur noch..bibber..52 Tage bis sämtliche Projekte fertig werden müssen. „, dachte Julia. Riiiiiiiiiiiiing, ein schrilles nerviges Geräusch riss Julia aus ihren Gedanken. Die Plätzchen! Sie waren schon eine Ewigkeit im Ofen, da Julia  immer wieder die Eieruhr weiterstellte, um sich in Ruhe ihren Projekten zu widmen. Schnell lief sie zum Ofen. Doch bereits im Flur kam ihr ein bestialischer schwarzer Rauch entgegen. Sofort öffnete sie die Fenster. Als sie in der Küche ankam, sah sie schon von außen, dass ihre Schoko-Kardamom-Küsse nun eher wie Schoko-Kardamom-Kohle aussahen. Sie stellte den Ofen aus und verkroch sich in ihr Wohnzimmer. Dort war ihr Reich. Ein Regal gefüllt mit ihren Schätzen…Wolle.

Dass ihre gelbe Projekte-Kiste überquoll, interessierte sie nicht. Sie musste JETZT an den Weihnachtsgeschenken arbeiten. Also ging sie ihren Wollbestand durch, um weiter planen zu können.

„Für den Schal benötige ich keine besondere Wolle..Tante Erna legt nicht viel Wert auf mein Gestricktes. Da tut es die kratzige Polywolle auch. Die Socken stricke ich natürlich mit Sockenwolle.

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Julia vor ihrer Projekte-Kiste (mein Bild)

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Die überfüllte Projekte-Kiste und Julia…(mein Bild)

Die junge Frau wühlte in ihrer Kiste nach etwas Besonderem. Irgendwo muss doch noch diese tolle Farbverlaufswolle sein…Der BOBBEL.

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Der Bobbel und Julia..(mein Bild)

Nach einigen anderen Wollknäulen tauchte der Bobbel schließlich auf. Julia war sehr glücklich darüber und griff nach ihm.

Da machte sich der Bobbel selbstständig und fiel auf Julia.

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Bobbel auf Julia (mein Bild)

Durch die immense Wucht des Bobbels beim Zusammenstoß mit Julia entstand ein ohrenbetäubendes dumpfes Geräusch.

Marion, ihre Nachbarin und gute Freundin, besaß einen Schlüssel für Julias Wohnung. Sie kam gerade heim, als sie das furchtbare „Rumpeln“ hörte. Zunächst klopfte sie an der Tür ihrer Freundin. Dann rief sie auf ihr Handy an. Anschließend versuchte sie es noch einmal über ihr Telefon, Julia zu erreichen. Jedoch reagierte diese nicht. Marion rief ein letztes Mal:“Julia, Julia..Alles OK? Sag doch bitte etwas!“

Julia antwortete nicht. Somit blieb Marion keine andere Möglichkeit und sie schloss die Tür auf. Als sie durch ihre Wohnung ging, dachte sie noch, wie übertrieben das doch war. Eigentlich kann es ja alles gewesen sein.

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Marion findet Julia

Im Wohnzimmer angekommen, bot sich Marion ein furchtbares Bild. Ihre beste Freundin lag einfach nur da. „Oh mein Gott!“, kreischte Marion. Sie ging sofort zu Julia und konnte nur noch feststellen, dass sie nicht mehr atmet…Naja..sie konnte den riesigen Bobbel noch nicht einmal von ihr fort bewegen. Dadurch war es unmöglich festzustellen, ob sie noch lebt.

Sie verständigte den Notruf. Als diese wenig später eintrafen, konnten sie mit 5 Mann den Bobbel von Julias Körper heben. Leider kam jede Hilfe zu spät. Julia starb unter einem riesigen Bobbel.

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Julia und der Bobbel (mein Bild)

Und was ist die Moral von dieser Geschicht?

Vergiss vor lauter Weihnachtsstress, den Bobbel nicht. Er schlägt zu, wenn du es am wenigsten erwartest.

Ich wünsche euch noch eine schöne und wollige Mittwochnacht.

Liebe Grüße

Rini

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