Bobbel verarbeiten Teil 12

Hallo ihr Lieben,

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber mein Glück mit dem Bobbel war nur von kurzer Dauer. Vielleicht lag es an der Uhrzeit. Vielleicht war es meine Schusseligkeit, aber ich musste meine gesamte Nachtarbeit aufribbeln!

Jetzt reicht es aber! Ich hatte keinerlei Motivation mehr und ließ den Bobbel traurig in Ruhe. Immer wieder verspottete er mich von seinem Thron auf meinem Handarbeitsregal. Ich war irgendwann so stark genervt von ihm, dass ich beschloss mich nicht unterkriegen zu lassen. Der Bobbel durfte einfach nicht gewinnen! Er musste verarbeitet werden. Das ist die Aufgabe eines jeden Bobbels. Also überlegte ich, warum nun schon wieder geribbelt werden musste. Es lag wieder daran, dass sich mein Gehäkeltes verdreht hatte.
Eine Idee wollte ich noch ausprobieren, ehe dieses Projekt in die Rubrik UFOs gesetzt wird: Vielleicht dreht sich meine Arbeit nicht, wenn ich das Top zur Runde schließe? Für diesen Plan benötigte ich allerdings Knöpfe, da mein Top/Kleid sich ja zum Stillen eignen sollte. Die Knopflöcher hatte ich bereits fertig gehäkelt. Jedoch hatte ich nicht die richtigen Knöpfe zur Hand. Dank meinem schlauen Buch häkelte ich mir einfach meine Knöpfe selbst. 🙂

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mein erster gehäkelter Knopf, meine Hand, Anleitung aus einem Buch, mein Bild

Die Knöpfe sind sehr schnell fertig. Das tat richtig gut nach all der Ribbellei mal wieder ein Erfolgserlebnis zu haben.

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mein Bild, Anleitung von DROPS Design, meine Finger

Hier seht ihr die Knöpfe, wie sie bereits angenäht wurden. Zunächst waren mir die Knöpfe zu groß und ich hatte Angst, dass es klobig aussehen könnte.

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mein Bild, Anleitung von DROPS Design, mein Körper

Diese Angst war aber unbegründet. Ich mag diese Bommel-Knöpfe total gerne. 🙂 Ist mal was anderes als diese kleinen Plastikknöpfe, die ich sonst gerne verwende. Entschuldigt die Qualität von dem Foto. Es ist schwierig, sich selbst zu fotografieren. Wenn mein Werk fertig ist, werde ich euch bessere Bilder vom Endprodukt präsentieren.

Ich weiß nicht, ob euch das aufgefallen ist. Aber ich hatte da war etwas an meinem Kleid/Top, was mich äußerst nervte…ein LOCH!

DSCN3363mein Bild, meine Arbeit, meine Hand, Anleitung von DROPS Design

Bisher ignorierte ich das Loch, weil es nicht größer wurde. Dann kam jedoch immer mehr das Gefühl, dass dieses Loch alles kaputt macht, was ich mir mühselig zusammengewerkelt habe. Es musste verschwinden.

Ein Vorteil von gefachtem Garn ist übrigens, dass man die Fäden kinderleicht trennen kann. Ich nahm mir also einen Faden von meinen Restefäden durch das Vernähen und nähte das Loch zu. Dafür nutzte ich nur 2 Fäden in Pistazie.

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mein Bild, Anleitung von DROPS Design, meine Finger

Dort, wo mein Finger ist, befand sich das Loch. Meiner Meinung nach, sieht man es kaum.

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mein Bild, Anleitung von DROPS Design, meine Finger

Hier habe ich noch einmal eine Nahaufnahme von dem bearbeiteten Loch. Ich habe auch extra von der richtigen Seite gearbeitet. So konnte ich immer sehen, ob mir das Genähte gefällt oder nicht.

Jetzt mach ich aber erst einmal Schluss für heute. 😉

Wünsche euch einen schönen wolligen Mittwoch. 🙂
Liebe Grüße
Rini

Hier geht es zur Fortsetzung: Bobbel verarbeiten Teil 13

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